Hier finden Sie unser Archiv 2009, in dem noch nicht alle Themen aus 2009 eingearbeitet sind. Wegen der Aktualität haben wir einige Themen auf der Startseite "Aktuell" belassen.
Mit seiner Tour will Christopher Keene auch zeigen, dass Reisen (fast) ohne CO2 Emissionen möglich ist. Gleichzeitig möchte er mit seiner Aktion Umweltinitiativen miteinander verbinden. „ Die Beschränkung des Klimawandels ist möglich, wenn wir nur wollen; so viele Techniken sind schon da. Aber unsere Ziele müssen viel ehrgeiziger werden.“ Sein Traum ist es, einen der englischen Regierungsvertreter in Kopenhagen zu treffen und ihm die Dringlichkeit der Klimaproblematik noch einmal persönlich klar zu machen.
Demonstration „Für saubere Luft zum Atmen - 1000 Lichter als friedlicher Protest gegen Kohlekraftwerke in Stade"
In der Haseldorfer Marsch findet am 31. Oktober eine Demonstration unter dem Motto „Für saubere Luft zum Atmen - 1000 Lichter als friedlicher Protest gegen Kohlekraftwerke in Stade“ statt.
Auch aus Stade fährt ein Reisebus in die Haseldorfer Marsch. Die Stader Kreisgruppe Bund für Umwelt und Naturschutz, die Bürgerinitiativen und die Grünen des Kreisverbandes Stade rufen zur Teilnahme auf.
Abfahrt ist um 13.00 Uhr am Stader Hafen. Der Reisebus steht am blauen Kran.
Zurück geht es aus der Haseldorfer Marsch gegen 18.00 Uhr. Ankunft in Stade wird gegen 19:30 Uhr sein.
Es sprechen Barbara Ostmeier, MdL, Dr. Valerie Wilms (MdB) und Pastor Dr. Nagel und Pastor Petersen.
Den Ablauf der Demonstration finden Sie hier unter www.bi-haseldorfer-marsch.de
Radeln für den Klimaschutz

- C. Keen bei der Abfahrt in England
CO2-freie Klima-Fahrradtour zu der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009
Der Engländer Christopher Keene von den Friends of the Earth England, Wales and Northern Ireland, einer Schwesterorganisation des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., befindet sich auf seiner europäischen CO2-freien Fahrradtour für den Klimaschutz. Er kommt von Bremerhaven am 5.11.2009 in Stade an und fährt am 7.11.2009 weiter nach Hamburg Entlang seines Weges lädt er lokale Gruppen und einzelne Personen ein, sich ihm anzuschließen und ihn ein Stück oder den ganzen Weg mit dem Fahrrad zu begleiten.
In Stade wird es am Freitag d. 6.11.2009 um 17.00 Uhr im Hans-Kelm-Haus, Am Bohrfeld 8, eine Informationsveranstaltung mit Christopher Keene geben.
Hierzu lädt die BUND Kreisgruppe Stade herzlich ein.
Mehr dazu » Pressemitteilung
Sortenerhalt statt Gentechnik im Obstbau

- Manfred Braasch
Der BUND hat die Obstbauern - im Vorfeld der Norddeutschen Apfeltage - aufgefordert, das Alte Land zur gentechnikfreien Region zu erklären. Sehr eindringlich warnt Manrfred Braasch, Hamburger BUND-Landesgeschäftsführer, davor, Gentechnik künftig auch im Obstbau anzuwenden und verweist auf die immensen Chancen alter Obstsorten für die Züchtung.
Er kritisiert die derzeit abwartenden Haltung vieler Obstbauern sowie der Obstbauversuchanstalt in Jork beim Thema Gentechnik. „Aus Angst davor, eine zweifelhafte Entwicklung zu verpassen, verspielen die Verantwortlichen die Chance, sich mit einem klaren Bekenntnis gegen Gentechnik ein ausgezeichnetes Image für das Alte Land und damit Marktanteile für den hiesigen Obstbau langfristig zu sichern“, so Braasch. Mehr »
Bürgerinitiativen und BUND begrüßen Bebauungsplan Kohlekraftwerke E.On

- [Schwarz, Gelb, Rot im Stader Stadtrat: Einigkeit zum Bebauungsplan E.ON]
Die beiden Bürgerinitiativen und der BUND begrüßen die Entscheidung der Firma E.on, die Stadt Stade nunmehr um die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gelände an der Schwingemündung zu bitten, auf dem sie die Errichtung eines Kohlekraftwerks plant.
Als wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative Haseldorfer Marsch „gegen massive umweltbelastende Industrie in Stade“ und dem BUND Landesverband Niedersachsen vor drei Monaten exakt die gleiche Forderung gestellt haben, ließ Herr Rieckhof uns mitteilen, dass er dafür keine Erfordernis sehe. Auch die Reaktion der Ratsfraktionen der großen Parteien ließ keine Bereitschaft erkennen, sich einem öffentlichen Diskussionsprozess über die Ansiedlung eines Kraftwerks in Stade zu stellen. Um so überraschender ist es für uns, dass nunmehr beim ersten Vorstoß der E.on in dieser Richtung alle Parteien dies als sinnvollen Verfahrensvorschlag einhellig begrüßen.
Diese plötzliche Kehrtwende des Bürgermeisters und der Ratsfraktionen der sogenannten Volksparteien innerhalb weniger Wochen zeigt, dass man offensichtlich eher gewillt ist den Worten der Industrie zu folgen, als sich mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu beschäftigen.
7. Stader Markt der Zukunft

- Stader Markt der Zukunft
Am Sonntag, 23. August 2009, von 10.00 bis 18.00 Uhr, findet der „7. Stader Markt der Zukunft“ auf dem Parkplatz am STADEUM, Schiffertorstraße 6 in Stade statt.
„Zukunftsfähige Region Stade …in einer globalisierten Welt“ ist das Thema des diesjährigen Marktes. In Anlehnung an die Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“ soll der diesjährige Markt Wegweiser dafür sein, was dringend zu tun ist, um diesen Planeten für die Zukunft unserer Kinder zu erhalten.
Wir laden Sie schon heute herzlich ein, den „7. Stader Markt der Zukunft“ zu besuchen! Firmen, die umweltfreundliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten, können sich gerne noch auf dem Markt präsentieren.
„Heimatgenüsse aus Niedersachsen“
- Biodiversität in aller Munde …
Können Wallhecken schmecken? Welcher Honig ist beliebt, süß und unverwechselbar würzig? – Die Ausstellung des BUND Landesverbandes „Heimatgenüsse aus Niedersachsen“ gibt Antworten auf diese Fragen und lädt zum genussvollen Vergnügen ein:
Ein Film und zwölf bunte Banner informieren die Besucher über nieder-sächsische Kulturlandschaften und ihre Bedeutung für Mensch und Umwelt.
Von Donnerstag, 20. August bis Montag, 14. September 2009 wird die Wanderausstellung in der Schalterhalle der Sparkasse Stade-Altes Land am Pferdemarkt in Stade zu sehen sein.
Mit der Ausstellung „Heimatgenüsse aus Niedersachsen“ will der BUND den Besuchern den Zusammenhang zwischen ihrem Konsum und dem Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaften anschaulich machen. Ziel ist auch, bei den Verbrauchern das Bewusstsein zu schaffen, dass sie mit dem Kauf von Produkten „aus der Region für die Region“ - und möglichst auch Bioprodukten von Landschaftspflegeflächen - einen konkreten Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten. Jeder, der Produkte aus der Landschaftspflege und der Naturschutzarbeit kauft, trägt zum Erhalt von Mooren und Heiden, Heckenlandschaften und extensivem Grünland in Flussniederungen bei.
Die BUND-Kreisgruppe Stade lädt alle LeserInnen herzlich ein, sich in der Ausstellung „Heimatgenüsse aus Niedersachsen“ zu informieren und bedankt sich vielmals bei der Sparkasse Stade – Altes Land für die Unterstützung.
Kohlekraftwerke: Dreckschleudern an der Elbe
Das Bild der Stadt Stade wird sich in Zukunft gravierend verändern. Drei riesige Kohlemeiler am Elbufer werden Stade markieren, wenn es nach den gegenwärtigen Planungen geht. Dazu kommen auf der gegenüberliegenden Elbseite in Brunsbüttel drei weitere Kohlekraftwerke und in Hamburg das Kraftwerk Moorburg. Im gesamten Norddeutschen Raum, in Emden, Dörpen, Wilhelmshaven und Lubmin, sind weitere Kohlemonster geplant, in ganz Deutschland ca. 25, davon sind schon 9 genehmigt bzw. im Bau.
Warum gerade hier?
Warum gerade jetzt so viele?
Was bedeuten diese Planungen für die Stadt Stade und das Umland?
Was sagt der Bund dazu?
Mehr dazu finden Sie hier »
Bürgerinitiativen in Stade:
Bürgerinitiative Stade - Altes Land | Pro erneuerbare Energien kontra Kohlekraftwerke: Die Website: http://www.bi-stade-altesland.de/
BI Bützfleth - Bürgerinitiative für eine umweltverträgliche Industrie: Die Website: http://www.bi-buetzfleth.de/
"Mir egal" zur Bundestagswahl? BUND veröffentlicht Anti-Atom-Spot
Mehr zur Atomkraft auf der Website BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Atomkraft beim BUNDLust auf Natur? FÖJ-Stelle beim BUND zu besetzen
Die BUND-Kreisgruppe, Am Bohrfeld 8 in Stade, hat die Möglichkeit, eine zweite FÖJ-Stelle zu besetzen. Sie bietet Jugendlichen im Rahmen des Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) eine Stelle vom 1. September 2009 bis 31. August 2010 an. Die Stelle eignet sich für junge Leute, die Interesse an Natur und Umweltschutz haben, eigenständig arbeiten können und offen sind für Neues. Die Aufgaben der FÖJler sind sehr vielfältig: Pflege des Geländes, Betreuung von Kindergruppen, Herstellung von Informationsmaterialien, Entwicklung eigener Projektideen und deren Realisierung, etc.. Die jungen Leute arbeiten mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammen und bekommen so einen guten Einblick in alle Umwelt- und Naturschutzthemen.
Nähere Informationen gibt es unter Telefon 04141/63333.
BUND pflanzt Baum des Jahres
Der Bund für Umwelt und Naturschutz – Kreisgruppe Stade – pflanzte am Freitag bereits den zehnten Baum des Jahres. Dieses Jahr ist der Bergahorn als Baum des Jahres vom Kuratorium ausgewählt worden. Die Kreisgruppe des BUND pflanzte den Baum gemeinsam mit dem Landkreis und der Stadt Stade im Stadtteil Ottenbeck. Landrat Michael Roesberg, der Stader Fachbereichsleiter Niels Jacobs und Bund-Kreisvorsitzender Heiner Baumgarten griffen gemeinsam zum Spaten, um den Baum auf Höhe des Ottenbecker Damms zu einzupflanzen. Während der Pflanzaktion lieferte Heiner Baumgarten die Vita zur Baumart. Der Berahorn stammt aus Skandinavien und hat sich inzwischen bis zur Alpenregion ausgebreitet. Ideale Wachstumsbedingungen sind für den Baum feuchte Witterung und eher kühle Temperaturen. Erst im Alter von 30 Jahren beginnt der Bergahorn zu blühen und erst dann vermehrt sich die Art wie alle Ahorn-Arten sehr gut. Heiner Baumgarten bedankte sich bei Roesberg und Jacobs und meinte: „Mit dieser Aktion wollen wir auf die Bedeutung des Baumes für die Stadt aufmerksam machen. Gerade in Zeiten zunehmenden CO2-Ausstoßes“.
Viele interessante Seminare
Stade. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Kreisgruppe Stade bietet für Frühjahr/Sommer 2009 wieder ein Seminarprogramm an. Der BUND läd Sie zu den Veranstaltungen recht herzlich ein und möchte mit dem Programm Anregungen für ein umweltbewusstes Handeln und Leben geben. Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Das Programmheftchen finden Sie hier zum Herunterladen: Mehr »
Kohlekraftwerke unter gesundheitlichen Aspekten

- [Saubere Luft ist ein Grundpfeiler unserer Gesundheit / Foto: Hebbie | pixelio.de]
Saubere Luft ist ein Grundpfeiler unserer Gesundheit. Durch den Betrieb von Kohlekraftwerken kommt es zu Bodenverunreinigung und Lärmbelästigung sowie Luftverschmutzung. Zu erwähnen sind hier Schwermetalle (insbesondere Quecksilber, Blei, Arsen, Cadmium, Nickel), polyzyklische aromatische Kohlenstoffe, Dioxine, Furane, Stickoxide, Ozon und Schwefeldioxid. Quecksilber ist ein Nervengift, es reichert sich auch in der Nahrungskette an. Immerhin werden bei einem Kohlekraftwerk von 800 Megawatt ca. 600 kg Quecksilber pro Jahr freigesetzt. Je nach Kraftwerksgröße werden trotz moderner Filtertechnik pro Jahr ca. 300 Tonnen Feinstaub in die Luft geblasen.








