BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland



Hier finden Sie unser Archiv 2010, in dem noch nicht alle Themen aus 2010 eingearbeitet sind.  Wegen der Aktualität haben wir einige Themen auf der Startseite "Aktuell" belassen.

20. November 2010

Ist Kolumbiens schmutzige Kohle bald auch in Stade?

„Ist Kolumbiens schmutzige Kohle bald auch in Stade?“, so lautet das Thema eines Informationsabends mit Vortrag und Diskussion am Montag, den 29.11.2010 um 19.30 Uhr, im Gemeindehaus der Ev.-Luth. Markuskirche in Stade-Hahle, Lerchenweg 10. Zu diesem Abend lädt ein breites Klimabündnis ein: die BUND Kreisgruppe Stade, die Klima-Allianz, die FIAN Deutschland e.V. (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk), die Informationswerkstatt Eine Welt e.V. und die Bürgerinitiative Stade - Altes Land Pro erneuerbare Energien - Kontra Kohlekraftwerke.

Kolumbien ist mittlerweile der zweitgrößte Steinkohlelieferant für Deutschlands Kraftwerke. Die Menschen werden für die riesigen Steinkohletagebaue vertrieben, die Umwelt zerstört, die Rechte indigener Gemeinschaften ignoriert, gewerkschaftliche Organisation der Arbeiterinnen und Arbeiter be- oder gar verhindert. Während internationale Konzerne Milliardengewinne erwirtschaften, müssen die Menschen in der Region hilflos mit ansehen, wie immer größere Flächen fruchtbaren Landes dem Bergbau zum Opfer fallen. Dazu kommen die Folgen des Klimawandels, die weltweit Menschenleben kosten und Leiden verursachen. Den deutschen Stromkunden bleiben die Schattenseiten dieser Entwicklung bislang weitgehend verborgen. Durch den Neubau zahlreicher Kraftwerke – wie die beiden Kohlekraftwerke in Stade - und dem Auslaufen der deutschen Steinkohlesubventionen wird sich die Situation weiter zuspitzen. Kolumbien ist ein strategisch wichtiger Partner für die deutsche Energiewirtschaft, die weiter auf klimaschädigende Kohleverbrennung statt auf Erneuerbare Energien setzt.

29. Oktober 2010

Rote Karte für Atomkraft! Grüne und BUND im Landkreis Stade rufen zur Anti-Atomkraft-Demonstration im November 2010 auf

Anfang November 2010 sollen wieder Castoren durchs Wendland rollen. Erneut werden Tausende zeigen, dass sie mit der Atompolitik der Regierung nicht einverstanden sind. Für den 6. November ruft ein breites Bündnis zur Auftaktdemonstration in Dannenberg auf. Im Landkreis Stade rufen die Kreisgruppe Stade des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und die Grünen auf.

Wir haben mit den Grünen für den 6. November 3 Reisebusse gechartert.  Zwei Busse sind ausgebucht. Die Reservierungen für den 3. Bus sind angelaufen. Es kommt auf Euch an! Mehr »

20. September 2010

Mit Pauken, Trompeten und Trillerpfeifen – Atomkraft: Schluss jetzt!

100.000 Menschen umzingelten am 18. September das Regierungsviertel und forderten "Atomkraft: Schluss jetzt!". Sie kamen mit 150 Bussen und drei Sonderzügen aus dem ganzen Bundesgebiet, um ihrem Protest gegen längere Laufzeiten und ihren Forderungen nach einem Atomausstieg lautstark Ausdruck zu verleihen. Auch aus Stade fuhren einige Mitglieder der BUND-Kreisgruppe nach Berlin. Die Stader Grünen hatten zwei Sonderbusse gechartert, die bis auf den letzten Platz ausgebucht waren.
Mehr zum Verlauf der Demo in Berlin finden Sie auf der Website des Bundesverbandes. Hier gehts weiter »

12. September 2010

Atomkraft: Schluss jetzt !

Verbrauchermacht organisieren: 30.000 neue Stromwechsler als Ziel.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz – Kreisgruppe Stade – ruft zum Stromwechsel auf und will dadurch die Verbrauchermacht stärken. Aufgerufen sind private, geschäftliche und institutionelle Stromkunden.
Dabei ist der Kreisgruppe das persönliche Gespräch wichtig. „Flyer verteilen reicht nicht aus“, so Monika Niemeyer, Geschäftsführerin der BUND-Kreisgruppe. Die jetzt durch die Schwarz-Gelbe Bundesregierung beschlossene Laufzeitenverlängerung der Atomkraftwerke blockiert den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wir wollen den Stromwechsel: weg von der Atomlobby ( e.on, Vattenfall, RWE, EnBw), den Stromwechsel  hin zu Ökostromanbietern, die in den Ausbau der erneuerbaren Energien investieren. Vieles spricht dafür, auf das Ökostromprodukt der jeweiligen Stadtwerke zu wechseln, falls diese im kommunalen Eigentum sind. Wie geht der Stromwechsel zu echtem Ökostrom von unabhängigen Stromanbietern? Mehr erfahren Sie hier » Ökostrom von Umweltverbänden empfohlen (www.atomausstieg-selber-machen.de)

In diesem Zusammenhang weist der Bund auf das Projekt StadeSolarStrom hin.

14. August 2010

BUND lehnt Industrie- und Sonderlandeplatz-Bebauungsplan ab

Die BUND Kreisgruppe Stade hat in einer Stellungnahme zum oben genannten Bebauungsplan erhabliche Mängel vorgetragen und die Stadtverwaltung Stade aufgefordert, den B-Plan 501 zu überarbeiten und neu auszulegen". Zunächst halten wir es für nicht vertretbar und bürgerfeindlich, wenn ein so wichtiger Bebauungsplan ausgerechnet genau in den Sommerferien ausgelegt wird.

Die Pressemitteilung: Mehr »
Die Einwendung zum Herunterladen: Mehr »

14. August 2010

Giftumschlag! BUND schlägt Alarm

Werden diese Schilder zukünfit Alltag in Bützfleth?

Sehr giftige und explsionsgefährliche Stoffe will das Logistik-Unternehmen Buss Terminal Stade-Bützfleth schon ab 1. Oktober an der Elbe zwischenlagern. Erhebliche Bedenken hat die BUND-Kreisgruppe gegen das Vorhaben beim Gewerbeaufsichtsamt (GAA) vorgebracht. Trotzdem hat die Lüneburger Behörde den öffentlichen Erörterungstermin überraschend abgesagt. Die Bund-Kreisgruppe Stade hat eine 6 Seiten umfassende Einwendung an das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Lüneburgzum gesendet. Die Einwendung finden Sie hier: mehr »

16. Juni 2010

BUND begrüßt sofortige Vernichtung von Genmais

Der BUND begrüßt die Anordnung des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums, das gentechnisch veränderte Mais-Saatgut sofort zu vernichten. Damit folgt das Ministerium dem Gentechnikgesetz und der Forderung des Umweltverbands. Dieser fordert schon seit langem und weiterhin ein Verbot von Agro-Gentechnik. Mehr »

16. Juni 2010

Kreisgruppe Stade feiert großen Erfolg mit Solarprojekt

Foto: Christian C. Schmidt

Die BUND-Kreisgruppe Stade ist eine Kooperation eingegangen mit den Stadtwerken Stade und der Sparkasse Stade-Altes Land. Das Ziel lautete, erneuerbare Energien in Stade voranzubringen. Und schon nach kurzer Zeit gibt es einen großen Erfolg zu vermelden: Die Menschen in der Region haben jetzt schon knapp 530.000 Euro angelegt. Mit dem Geld werden Photovoltaikanlagen angeschafft. Mehr »

30. April 2010

Amphibienschutz in Ottenbeck

Jedes Jahr sterben zur Laichzeit zahlreiche Amphibien auf den Straßen. Dies war in der Vergangenheit auch immer wieder in Stade Ottenbeck der Fall. Im Frühjahr 2010 wurde hier in Zusammenarbeit mit der Stadt Stade ein Amphibienzaun aufgestellt, der von der BUND-Kreisgruppe und von Anwohnern betreut wurde.

Interessierte, die ehrenamtlich an solchen, auch für das nächste Jahr geplanten Aktionen mitwirken möchten, können sich unter 04141/ 63333 melden.  Mehr »

25. April 2010

Meisterleistung: 120.000 Menschen bildeten die Menschenkette von Brunsbüttel bis Krümmel

Über 100 Menschen aus dem Landkreis Stade waren dabei
Über 100 Menschen aus dem Landkreis Stade haben gegen die Verlängerung der Atomlaufzeiten in Glückstadt demonstriert und gemeinsam mit 120.000 Menschen aus ganz Deutschland die 120 Kilometer lange Anti-Atom-Menschenkette von den Atomkraftwerken Brunsbüttel bis Krümmel gebildet. „Die 120 Kilometer lange Menschenkette ist eine Meisterleistung und zeigt unsere Entschlossenheit, dass die Mehrheit der Bevölkerung aus der gefährlichen Atomenergie aussteigen will“, so Monika Niemeyer, Geschäftsführerin vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Mehr »

17. April 2010

Kohlekraftwerke in Stade: Stader Umweltverbände und Bürgerinitiativen wollen Anhörung

In einem gemeinsamen Brief an Bürgermeister Rieckhof verlangen jetzt der BUND - Kreisgruppe Stade, der Naturschutzbund - Kreisverband Stade e.V, die  Bürgerinitiative Bützfleth - für eine umweltverträgliche Industrie und die Bürgerinitiative Stade-Altes Land - pro erneuerbare Energie - contra Kohlekraftwerke eine öffentliche Anhörung. Wir haben Kenntnis erhalten über die Planung der Stadtverwaltung, Aufstellungsbeschlüsse zu fassen für zwei vorhabenbezogene  Bebauungspläne betreffend das Kohlekraftwerk DOW und das Kohlekraftwerk E.ON.", mit diesen Worten beginnt das Schreiben.
Diese Aufstellungsbeschlüsse beinhalten faktisch Grundsatzbeschlüsse des Rats für die Errichtung von zwei Großkraftwerken auf Kohlebasis.
Nach Vorberatung im Fachausschuss am 22.April soll der Verwaltungsausschuss am 3.Mai abschließend entscheiden.  Wir sehen das geplante Verfahren in mehrfacher Hinsicht kritisch. Mehr »

11. März 2010

Multivision „Klima & Energie“ in Stade zu Gast

Das bundesweite Medienprojekt Multivision „Klima & Energie“ im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist am 18. März und am 8. und 9. April 2010 in Stade zu Gast. Unterstützt von der Sparkasse Stade-Altes Land, den Stadtwerken Stade und der BUND Kreisgruppe Stade werden über 1.750 Jugendliche der weiterführenden Schulen an den Projekttagen teilnehmen. Die Multivision „Klima & Energie“ informiert die Jugendlichen über den Klimawandel als Folge der Nutzung fossiler Energieträger und über die Möglichkeiten und Chancen der erneuerbaren Energien. Start am Donnerstag, 8. April 2010 um 10:00 Uhr im Theatersaal der BBSI, Glückstädter Straße 15, Stade.
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3. März 2010

Grüne Karte für klimabewußtes Verhalten

BUND-Aktion: Offene Geschäftstüren in Stade
Erneut kontrollierten BUND-Mitarbeiterinnen der Kreisgruppe Stade die Geschäfte in der Innenstadt.
Bei einer vergleichbaren Aktion am Weltklimatag am 6. Dezember 2008 erhielten 48 Geschäfte eine gelbe Karte für ihre ständig geöffneten Eingangstüren bei niedrigen Außentemperaturen. Erfreulich, dass dieses Mal mehr Läden ihre Türen geschlossen hielten, um mit positiven Beispiel voranzugehen. Mehr »

25. Februar 2010

Lust auf Natur? - Freiwilliges Ökologisches Jahr beim BUND

Die BUND-Kreisgruppe, Am Bohrfeld 8 in Stade bietet Jugendlichen im Rahmen des Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) eine Stelle vom  1. September 2010 bis 31. August 2011 an.
Die Stelle eignet sich für junge Leute, die Interesse an Natur und Umweltschutz haben, eigenständig arbeiten können und offen sind für Neues. Die Aufgaben der FÖJler sind sehr vielfältig:  Pflege des Geländes,  Betreuung von Kindergruppen, Mitarbeit im Büro, Herstellung von Informationsmaterialien, Entwicklung eigener Projektideen und deren Realisierung, etc.. Die jungen Leute  arbeiten mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammen und bekommen so einen guten Einblick in alle Umwelt- und Naturschutzthemen.

Wer Interesse daran hat, ein FÖJ beim BUND zu absolvieren, möge sich bitte kurzfristig  im Hans-Kelm-Haus melden.
Nähere Informationen gibt es unter Telefon 04141/63333.

16. Februar 2010

Biogasanlagen im Landkreis Stade

Maisanbau für Biogasanlagen - der Naturschutzkonflikt [Foto: pixelio.de; Rolf van Melis]

Offensichtlich hat die Novelle des Erneuerbare-Energien Gesetzes (EEG) in vielen Niedersächsischen Landkreisen eine regelrechte Antragsflut von Biogasanlagen ausgelöst. Auch im Landkreis Stade ist das Interesse an der Errichtung von Biogasanlagen seit Beginn des Jahres enorm gestiegen. Die Kreisgruppe des BUND Stade bittet nun in einem Schreiben Landrat Michael Roesberg darum, im Landkreis steuernd einzugreifen. Die Situation der Antragsflut für Biogasanlagen erinnert mittlerweile an den ersten Windenergieboom Ende der 1990er Jahre, der viele Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Standortsuche für Windgeneratoren vor große raumplanerische Probleme stellte. Dies wurde vom Landkreis Stade seinerzeit erkannt und gelöst.

Der Brief an Landrat Michael Roesberg

1. Februar 2010

Ein weiterer Schritt in Richtung Klimaschutz!

Nun scheinen auch die großen Energiekonzerne langsam die Realitäten zur Kenntnis zu nehmen und stellen fest, dass die Dreckschleudern nicht mehr zukunftsfähig sind

Die BUND Kreisgruppe Stade hat großen Anlass zur Freude: Die Kohle-kraftwerkspläne von Electrabel/GDF Suez sind in Stade gescheitert. In Niedersachsen waren Anfang 2009 noch 7 Kohlemeiler im Bau oder in Planung. Im Verlauf des Jahres wurden die Vorhaben in Dörpen und in Emden von den Investoren aufgegeben. Heute hat GDF Suez den Rückzug aus Stade bekannt gegeben, wo noch zwei weitere Projekte in Planung sind. Das Vorhaben eines 800 MW-Kohlemeilers sei, so GDF Suez, wegen des voraussichtlichen hohen Aufwandes unrentabel, der zur Einhaltung von Lärmgrenzwerten und für das Kühlwassermanagement unumgänglich wäre.
Aus Sicht des BUND sind zwei Punkte entscheidend gewesen:
1.    Die erfolgreiche Klage vor dem OVG Lüneburg
2.    Das stärkere Gewicht des Naturschutzes

Die Pressemitteilung der Kreisgruppe Stade des Bund zum Herunterladen [pdf] »

Die Pressemitteilung des BUND - Landesverband Niedersachsen zum Herunterladen [pdf] »

26. Januar 2010

Auskunftsrecht zu Chemikalien nutzen

Egal ob Plüschteddy, Bügeleisen, Duschvorhang oder Bratpfanne - in vielen Alltagsgegenständen können gefährliche Chemikalien versteckt sein. Die Europäische Union will nun für den Konsumenten etwas Licht ins Dunkel bringen und hat Hersteller und Händler verpflichtet, ihre Kunden auf Anfrage über gefährliche Substanzen in ihren Produkten zu informieren. Die Kreisgruppe Stade des Bund für Umwelt und Naturschutz meint, dass sich der Aufwand lohnt. Denn Chemikalien wie Weichmacher in Kinderspielzeug oder bromierte Flammhemmer in Möbeln und Teppichen stehen im Verdacht, gefährliche Krankheiten wie Krebs, Allergien oder hormonelle Störungen auszulösen.

Damit möglichst viele Verbraucher ihr Auskunftsrecht nutzen, stellt der BUND Musteranfragen an Hersteller und Händler im Internet bereit. Falls innerhalb der Antwortfrist von 45 Tagen keine oder nur unzureichende Auskunft eintrifft, kann dies dem BUND gemeldet werden. Er leitet es an die zuständige Bundesbehörde weiter.

Einen Flyer mit Musterbrief zur Chemikalienauskunft
finden Sie hier zum Herunterladen 

Quelle: http://www.bund-stade.de/aktuell/archiv_2010/