25. August 2013

Demonstration und Schlachthof- Umzingelung am 31.8.2013 - Wir fahren hin

Stade fährt mit einem Bus zur Demonstration. Gemeinsam mit dem BUND- Kreisgruppe Stade - haben die Grünen aus dem Kreisverband Stade einen Bus organisiert. Am 31. August wird die "Wir haben es satt!"-Bewegung am größten Geflügelschlachthof Europas in Wietze bei Celle gegen Massentierhaltung demonstrieren. Der Kreisverband der Bündnis 90/ Die Grünen unterstützt die Aktion. Der Schlachthof ist Symbol für die völlig verfehlte Agrarpolitik der Bundesregierung.

Wietze ist zu einem Symbol für Massentierhaltung, schlechte Arbeitsbedingungen und die Verdrängung der herkömmlichen Bauernhöfe geworden. Wir wollen am Samstag, den 31.8. gegen die Missstände in Wietze demonstrieren. Und du? Protestiere mit uns gegen Massentierhaltung, Dumpinglöhne in Schlachthöfen und Antibiotikaeinsatz in Tierfabriken. Denn wir haben Agrarindustrie satt! Komm dazu und unterstütze uns bei vielen tollen, kreativen Aktionen vor Ort!

10:30 Uhr Abfahrt Harsefeld, nahe Bahnhof bei KIK
11:00 Uhr Abfahrt Stade, Finanzamt - Harburger Strasse
11:10 Uhr Abfahrt Horneburg, B73, Heinssen Baustoffe
11:15 Uhr Abfahrt Neukloster, Pfingstmarkt
11:30 Uhr Abfahrt Buxtehude, Parkplatz Bahnhof Süd
11:45 Uhr Elstorf, Sparkasse - Lindenstraße
13:00 Uhr Ankunft Wietze

Rückkehr - Abfahrt ab 18:00 Uhr

Fahrtkosten 10,00 Euro

Anmeldung: BUND    04141-63333  von 14 bis 17 Uhr
Anmeldung: Grüne    0170-3110 390

eMail: ralf.poppe[äd]ralf-poppe-gruene.de

Mehr Informationen: www.wir-haben-es-satt.de

20. Juni 2013

Zukunft ohne Kohle ist notwendig und möglich

Am Dienstagabend berichtete Bobby Peek, Gründer und Vorsitzender von Groundwork Südafrika in dem Gemeindesaal der St. Josefkirche über die Situation in den Kohleabbaugebiete in Südafrika. Groundwork Südafrika ist wie der BUND Deutschland ein Zweig der internationalen Umweltvereinigung Friends of the Earth. Die Vortragsreise von Bobby Peek wird unterstützt von den kirchlichen Hilfsorganisationen Brot für die Welt und Misereor und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

In seinem engagierten Vortrag berichtet Peek, dass mehr als 90 % der Stromversorgung in Südafrika mit Kohlekraftwerken erfolgt. Es sollen 2 weitere Riesenkohlekraftwerke gebaut werden, die größten der Welt mit einer Leistung von zusammen  9.600 MW.. 25 % der  Kohleproduktion wird exportiert, auch nach Deutschland.  Kohleabbau in Südafrika bedeutet Zerstörung von Landschaften und Lebensbedingungen. Große Mengen  von Schwermetallen, chemischen und radioaktiven Substanzen haben zu gefährlichen Belastungen von Flüssen, Stauseen und dem Grundwasser geführt. Sauberes Wasser ist inzwischen knapp. Landwirtschaft ist in manchen Gebieten nicht mehr möglich. In verlassenen Minen schwelen z. T. seit Jahrzehnten großflächige Kohlebrände und verwandeln die Oberfläche in Karstlandschaften. Insbesondere die Arbeiter leiden unter gesundheitlichen Schäden durch den Kohlestaub. All diese Schäden und Kosten sind nicht im Preis der Kohle enthalten.  Für sie muss die Allgemeinheit aufkommen und die Ärmsten müssen die Schäden ertragen.

Bobby Peek ist überzeugt, dass eine Zukunft ohne Kohle notwendig und möglich ist. Firmen, die noch Kohle verfeuern, sollen nachweisen müssen, woher sie die Kohle beziehen. Die Menschen müssen dort, wo die Kohle abgebaut wird, und dort wo sie verbraucht wird, sich gemeinsam gegen die Nutzung der Kohle wehren.

2. Januar 2013

Wir haben Agrarindustrie satt! Demo am 19. Januar 2013 in Berlin

Kommen Sie am 19. Januar 2013 mit zur Demo nach Berlin! Der Ortsverband der GRÜNEN Cuxhaven und die BUND Kreisgruppen Stade und Cuxhaven organisieren gemeinsam einen Bus für die Großdemonstration in Berlin. Am 19. Januar 2013 treffen sich im Rahmen der „Grünen Woche“ erneut  Agrarminister aus aller Welt mit Agrarkonzern zum Internationalen Agrarministergipfel in Berlin, um die Industrialisierung der Landwirtschaft weiter voranzutreiben.

Doch die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: In immer mehr Tierfabriken wird der Tierschutz verletzt und gefährliche Antibiotikaresistenzen entstehen. Bauernhöfe sterben und Landschaften „vermaisen“. Mehr Pestizide lassen weltweit die Bienen sterben und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Immer mehr Getreide landet im Tank statt auf dem Teller.

Es ist Zeit für eine Wende!
Das Jahr 2013 bietet durch die Entscheidung über eine Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik und die Bundestagswahl die einmalige Chance eine Agrarwende einzuläuten.
 
Bauernhöfe statt Agrarindustrie
 Wir nehmen die Bundesregierung in die Pflicht, endlich Verantwortung für unser Essen zu übernehmen. Es ist höchste Zeit Agrarpolitik für Menschen zu machen und nicht für die Agrarindustrie!

Abfahrt in Cuxhaven gegen 5.30 Uhr, Zwischenhalte entlang der B 73 je nach Bedarf. Nähere Informationen sowie die genauen Haltestellen werden den Teilnehmern nach der Anmeldung mitgeteilt.
Anmeldung bei der BUND-Kreisgruppe Stade unter Telefon Nr. 04141/63333 oder hkh[ät]bund.stade.net
oder bei Eleonore Lemke, Telefon Nr. 04774/1313. E- mail: eleonore.lemke[ät]ewetel.net

9. Oktober 2012

Erster Bio-und Pflanzenmarkt auf der Museumsinsel in Stade ein voller Erfolg

Fotos: Georg Ramm

Mit einem für Stade ganz neuen Markt versuchten die Museen am 30. September 2012 Stade Besucher auf die romantische Museumsinsel zu locken. Tausende Besucher gaben den Veranstaltern Recht. Biologischer und nachhaltiger Anbau sind in der heutigen Zeit für Verbraucher sehr wichtig und auch die Nachfrage nach regionalen Produkten ist stark gestiegen. Die Menschen sehnen sich nach Produkten aus „Alten Zeiten“. Ein fröhliches Gemisch von verschiedensten Waren hat die Besucher bei strahlendem Sonnenschein überzeugt. Es gab Stände mit Obst und Gemüse sowie handwerklichen und tierischen Erzeugnissen aus der Region. Auch der 1. Stader Inselhonig konnte dort erworben werden. Viele der Erzeuger haben Informationen über ihre Produktion gegeben und machten Vorführungen. So konnte z.B. Apfelsaft selber vor Ort gepresst werden. Eine absolute Kinderattraktion.
Speziell für die Kinder wurde an diesem Tag ein besonderes museumspädagogisches Programm angeboten – vom Brotbacken, Marmeladekochen über das Buttern war vieles dabei. Auch alte Straßenspiele standen auf dem Programm.
Der Stader Geschichts- und Heimatverein informierte über seine Tätigkeit und die neu gegründete Insel-AG, die mit vielen praktischen Aktionen das Gelände lebendig gestalten möchte, stellte sich vor. Die beiden BUND Kreisgruppen Cuxhaven und Stade informierten über die bäuerliche und nachhaltige Landwirtschaft.
Der Markt bot neben Verkaufs- und Informationsständen auch ein tierisches Vergnügen: Ferkel, Rinder, Kuh und Kalb, Enten, Gänse und Hühner sind mit von der Partie. Die beteiligten Erzeuger, die Akteure der Stader Museen und die vielen Kunden zeigten sich mehr als zufrieden. "Ich wusste, dass es laufen würde", strahlte Mitorganisator Erwin Otto vom Bio-Betrieb Cuxland aus Hemmoor.
Die Resonanz war so groß, dass es sich zukünftig lohnt, diesen Markt zweimal im Jahr zu veranstalten, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst.

30. Juli 2015Bundesvorsitzender Hubert Weiger besucht BUND-Kreisgruppe Stade und spricht mit der DOW über geplantes Kohlekraftwerk

Auf seiner Sommerreise besuchte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Stader Kreisgruppe des BUND und informierte sich in einem Gespräch mit der Dow Chemical über deren Planungen...


12. Juli 2015Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr

Informieren Sie sich über entsprechende Produkte im BUND-Einkaufsratgeber. An unseren Küsten und Flussufern und in unseren Meeren finden wir oft Plastikmüll wie Plastiktüten oder Plastikflaschen. Weniger offensichtlich – aber...




Jahresbericht 2006

Titelseite des Jahresberichtes 2006, Wildkatze als Titelbild

Einblicke in die Arbeit des BUND, seine Einnahmen und Ausgaben, die Zahl seiner Mitglieder und Förderer – das alles und noch viel mehr finden Sie im

Jahresbericht 2006 (3,9 MB)

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