Klimawandel konkret - Veranstaltung
Was bedeutet der Klimawandel für Menschen in armen Ländern? Zukiswa Millicent Nomwa aus Südafrika und Serafhina Gigira Aupong aus Papua-Neuguinea berichten.
Ist es angesichts der bereits jetzt wahrnehmbaren Auswirkungen des Klimawandels in vielen armen Ländern noch vertretbar, in Stade zwei neue Kohlekraftwerke zu bauen?
Zukiswa Millicent Nomwa
ist Field Worker bei der Environmental Monitoring Group (EMG) in Kapstadt. Sie ist Expertin für die Anpassung kleinbäuerlicher Landwirtschaft an die Folgen des Klimawandels. Mit Gender CC hat sie in Südafrika die besondere Betroffenheit von Frauen durch den Klimawandel untersucht.
Serafhina Gigira Aupong
ist Campaignerin der Bismarck Ramu Group (BRG), die zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährungssicherheit in Papua-Neuguinea arbeitet. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind lokale Gemeinschaften, die von traditioneller Fischerei leben. Diese ist durch den Klimawandel inzwischen stark beeinträchtig
Donnerstag, 10.November,
18.45-20.15 Uhr
Pastor-Behrens-Haus,
Ritterstraße 15, 21682 Stade
Eine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne „Stade Zukunftsfähig!
Grüne Karte für klimabewußtes Verhalten
BUND-Aktion: Offene Geschäftstüren in Stade
Erneut kontrollierten BUND-Mitarbeiterinnen der Kreisgruppe Stade die Geschäfte in der Innenstadt.
Bei einer vergleichbaren Aktion am Weltklimatag am 6. Dezember 2008 erhielten 48 Geschäfte eine gelbe Karte für ihre ständig geöffneten Eingangstüren bei niedrigen Außentemperaturen. Erfreulich, dass dieses Mal mehr Läden ihre Türen geschlossen hielten, um mit positiven Beispiel voranzugehen.
Die Schülerinnen Alina, Annika, Lea und Judith überreichten den Geschäftsleuten dafür die grüne Karte für umweltbewußtes Verhalten. Leider stellten sie aber auch fest, dass selbst bei Minustemperaturen den Winter hindurch noch über 30 Geschäfte ihre Eingangstüren offen ließen.
Deshalb haben die Kinder neben den grünen auch gelbe und rote Karten verteilt, als Mahnung an die Stader Geschäftsleute, künftig sorgsamer mit dem Energieverbrauch umzugehen. „Zu Hause müssen wir auch die Türen zumachen. Sonst gibt es Ärger“, so die Kinder.
Das Echo war überwiegend positiv. Manche Verkäuferinnen wiesen daraufhin, dass sie Vorgaben „von oben“ beachten müssen und erklärten gleichzeitig, dass sie selbst unter der kalten Zugluft bei „ständig geöffneten Türen“ zu leiden haben. Es kam auch der Appell an die Kunden, darauf zu achten, die Türen hinter sich zu schließen.
Außerdem wurde vereinzelt festgestellt, dass aufgrund von baulichen Gegebenheiten - gerade bei Neubauten! – gar nicht die Möglichkeit besteht, die Tür zu schließen.
Es wäre schön, wenn mit dieser Aktion das Bewußtsein gestärkt würde und auch die Kunden die Ladenbesitzer auf die offenen Türen ansprechen.



