17. September 2012

Wo ist Nano drin? Nanowatch.de gibt Antwort

„Viele Artikel des täglichen Bedarfs enthalten Nano-Partikel, ohne dass dies für Verbraucher erkennbar ist. Die winzigen Partikel werden in Textilien, Reinigungsmittel und Kosmetika eingesetzt, um wasserabweisende, geruchshemmende oder vor UV-Licht schützende Eigenschaften zu erzielen“, darauf weist Monika Niemeyer von der BUND-Kreisgruppe Stade hin. Dabei sind Risiken und Nebenwirkungen der Nano-Teilchen nicht ausgeschlossen, denn Nano-Partikel werden vom Körper besonders leicht aufgenommen.

Forscher fanden Hinweise, dass einige der Teilchen gesundheitsschädlich sein könnten. Damit Verbraucher und Verbraucherinnen frei entscheiden können, ob sie Nano-Produkte kaufen wollen oder nicht, hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) inzwischen mehr als 1000 Nano-Produkte im Internet in einer Datenbank aufgelistet. Im Internet lässt sich unter www.nanowatch.de herausfinden, welche Produkte Nano-Materialien enthalten. Zudem wird dort regelmäßig ein „Produkt des Monats“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein besonders bekanntes oder skurriles Produkt, das Nano-Partikel enthält. Den Anfang macht „NIVEA for men“, eine Feuchtigkeitscreme, die Nano-Titandioxid enthält. Beim Händewaschen, Duschen oder Baden wird die Creme von der Haut abgewaschen und gelangt so in den Wasserkreislauf. Nano-Titandioxid gilt als schädlich für Wasserlebewesen. Nanowatch.de ist jetzt auch als mobile Seite für Smartphones verfügbar. Unterwegs und beim Einkaufen hat man so die Datenbank immer dabei.
Presseinfo: Fotos zum Thema Nano finden Sie zum Download unter: www.bund.net/presse/bild_und_ton/aktionen_und_projekte/



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