Mehr als 60 Ehrenamtlichen engagieren sich bei dem Projekt „Mehr Arten im Garten“ für mehr Artenvielfalt in Gärten und auf öffentlichen Flächen. Ziel ist es, Naturstauden heranzuziehen, diese untereinander zu tauschen und teilweise auszupflanzen, um zusätzliche Lebensräume und Nahrungsangebote für Insekten zu schaffen.
Bereits im März wurden an die beteiligten Ehrenamtlichen Samen, Vorzuchtpaletten und Substrat ausgegeben. Nach der Aussaat und erfolgreicher Anzucht wurden die jungen Pflanzen pikiert und in kleine Töpfe umgesetzt. Nun folgt der nächste Schritt des Projekts: der gemeinsame Tausch der Naturstauden.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, vorbeizukommen, Pflanzen zu tauschen und mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen. Der Austausch rund um naturnahe Gärten, heimische Pflanzen und praktischen Artenschutz steht dabei im Mittelpunkt. Die Kreisgruppe des BUND Stade freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher sowie auf einen lebendigen Austausch rund um mehr Artenvielfalt im Garten.
Kurz erklärt:
Das Pikieren von Pflanzen in kleine Töpfe ist ein gartenbaulicher Prozess, bei dem dicht stehende Keimlinge vereinzelt werden, um ihnen mehr Platz, Nährstoffe und Licht für ein gesundes Wachstum zu bieten. Dabei handelt es sich um eine wichtige Maßnahme in der Jungpflanzenanzucht, die meist durchgeführt wird, wenn die Sämlinge neben den Keimblättern die ersten echten Laubblätter ausgebildet haben